Geschichte

Was war früher!




1971-1975

Durch initiative der OÖN wird der "Linzer Autofrühling" ins Leben gerufen. Der noch junge Linzer Autofrühling wird in der Linzer ESG Halle auf einer Fläche von 8000m2 abgehalten. 1971 zählte man fast 30.000 Besucher. Die ca. 100 ausgestellten Autos, der 31 verschiedenen Marken hatten einen Wert von ca. 8 Mio. Schilling. Den Besucherrekord von 1971 konnte man in den folgenden Jahren nicht mehr erreichen. 1975 waren schon mehr als 110 Fahrzeuge ausgestellt.

1976-1980

Noch immer wird die "Autoschau" in der Linzer ESG Autobushalle abgehalten. 1976 zählte man 15.000 Besucher, die 115 Modelle bestaunten. 1977 waren 120 Pkw's in einem Gesamtwert von 14 Mio. Schilling ausgestellt. Der 100.000. Besucher wurde bei dieser Schau erwartet. 1978 erreichte der Wert der ausgestellten Autos schon die 18 Mio. Grenze. Die Eintrittspreise blieben hingegen eher bescheiden bei 25 Schilling.

1981-1985

Der älteste Wagen seit bestehen des Linzer Autofrühlings war zu sehen. Ein "Leon Buat" Bj. 1903 ist österr. ältestes zugelassenes Automobil. Im Durchschnitt waren auch in diesen Jahren 120 Fahrzeuge zu bewundern. Die Ausstellerfläche sank zwar auf 4000m2 1984, doch der Wert der Autos stieg auf stolze 25 Mio. Schilling. 1984 bekam der Linzer Autofrühling erstmals Konkurrenz durch den Welser Autosalon. Die Besucherzahlen pendelten sich bei 10.000 - 20.000 ein.

1986-1990

Katalysatoren wurden erstmals zum Thema. Alle Aussteller hatten für Ihre Autos auch eine Kat-Version. Der Wert der Autos steigerte sich 1988 bereits auf 30 Mio. Schilling. Erstmals wurde auch über die †bersiedlung ins geplante Designcenter gesprochen. Das sollte sich jedoch noch etwas hinziehen. 25.000-30.000 Besucher hatte der Autofrühling durchschnittlich in diesen Jahren. Dieser musste auch manchmal wegen †berfüllung kurzzeitig geschlossen werden.

1991-1995

Die Anzahl der Autos stieg nun auf 150. Das der Autotraum in Linz nicht grenzenlos war sah man. 30er Zone, Parkgebühren und Schwellen machte den Autofahrern zu schaffen. Trotzdem war das Interesse ungebrochen. Der Trend zum keineren Auto setzte sich ungebrochen fort. 1994 zog man endlich ins neu erbaute Designcenter, wo die ausgestellten Autos einen Wert von 100 Mio. Schilling hatten. 1995 drängten sich mehr als 30.000 Besucher ins Designcenter um die neuesten Autos zu bestaunen. 1995 betrug der Eintritt 70,-- Schilling für Erwachsene und 25,-- für Kinder.

1996-2000

Die Anzahl der ausgestellten Autos stieg in den Jahren bis auf 260. Der Wert der Autos pendelte sich bei ca. 100 Mio. Schilling ein. Die Attraktionen wurden jedoch immer spektakulärer. 1998 war der Ansturm so groß, das über eine vorübergehende Schließung des DC nachgedacht wurde. 35.000 Besucher waren kurzzeitig zuviel für das Design Center. 2000 konnte man sogar 3 echte F1 Boliden bestaunen. Michael Schuhmachers Ferrari, Ayrton Sennas Lotus von 1985 und Ralf Schuhmachers Jordan.

2001-2005

Durch die ständig steigende Modellvielfalt aller Marken und das enorme Besucherinteresse wurde der Wunsch nach größeren Ständen seitens der Aussteller immer stärker. Mangels an entsprechenden Alternativen zum Linzer Design Center besonnen sich schließlich viele Aussteller auf das bekannte Motto „Weniger ist oft mehr“. So wurde auf die Präsentation der einen oder anderen Modellvariante verzichtet und somit dem Besucher wieder mehr Platz für die Inaugenscheinnahme der Fahrzeuge eingeräumt. Als weitere Folge entwickelte sich die Cabrio- und Geländewagenausstellung am Freigelände vor dem Design Center zum festen Bestandteil der Veranstaltung. Anlässlich des 35. Linzer Autofrühlings im Jahr 2005 wurden erstmals in Zusammenarbeit mit dem Club Mobil Fahrzeugumbauten für Menschen mit Bewegungseinschränkungen präsentiert.

2006-2010

2006 war der Autohimmel noch voller Sterne und keiner konnte sich vorstellen, dass das mal auch anders werden könnte. Die Besucherzahlen waren konstant, vielleicht leicht rückläufig. Der Toyotas Prius war so ziemlich das einzig wirklich Marktreife Hybridauto am Markt, da die grüne Antriebstechnologie (Hybrid, Brennstoffzelle und rein Elektro) von den Herstellern zwar weiter enwickelt wurde, jedoch man grundsätzlich in erster Linie auf den guten alten Verbrennungsmotor setzte. Dann kam 2008/2009 und die Autowelt veränderte sich. Beim LAF standen plötzlich die Hybrid- und Elektroantriebe, Seite an Seite mit den herkömmlichen Motoren. 2010 war das Krisenjahr überwunden und der grüne Trend war nicht wie früher nur ein laues Lüftchen geblieben, sondern hat sich bei den Verbrauchern und den Herstellern einen fixen Platz erkämpft.

2011-2015

Diese Jahre waren geprägt von stabilen Besucherzahlen und der kontinuierlichen Entwicklung des Linzer Autofrühlings. Das Aussenzelt hat sich als fixer Bestandteil der Ausstellung etabliert und erweitert die Fläche enorm. Der Europaplatz wird bei gutem Wetter zusätzlich als Cabrio und SUV Präsentation benutzt.
Das traurigste Ereignis in dieser Periode war der Tod von Herr Kommerzialrat Paul Zeilinger, Präsident des Ausstellungsvereins Linzer Automobilhändler, der am Sonntag, dem 19. Juli 2015, im 83. Lebensjahr, nach langer, mit vorbildlicher Geduld und Stärke ertragender Krankheit von uns gegangen ist. Sein Spitzname war "Mister Autofrühling". Der gebürtige Pettenbacher hatte einst, 1971, mit Werner Oberlik die erste große Autoschau Österreichs initiiert. Damit begann die Erfolgsgeschichte des "Linzer Autofrühlings".